Verein

Der Aero-Club Wolfsburg hat 2 Sparten: Segelflug und Modellflug.

Die Sparte Segelflug hat insgesamt ca. 110 aktive und fördernde Mitglieder.

Die Sparte Modellflug hat insgesamt ca. 90 aktive und fördernde Mitglieder.

Mit 200 Mitgliedern gehört der Aero-Club Wolfsburg  zu den größeren Luftsport-Vereinen in der Region.


Unsere Chronik

Gründung der Luftsportgemeinschaft (LSG) Wolfsburg

Bereits 1952, dem Jahr der Gründung, wurde mit dem Bau des ersten Segelflugzeugs nach Bauplan begonnen. Den aus Holz und Bespanntuch gefertigten Schulgleiter tauften die Gründungsmitglieder auf den Namen „Stadt Wolfsburg“. Acht Jahre lang unternahmen Flugschüler ihre ersten Hüpfer damit. Anders als heute stand dabei der Fluglehrer am Boden.

Heute zeugt das Vereinsheim im Amselweg von der Geschichte der LSG. Nach einer bewegten Geschichte, in der der Schulgleiter lange Zeit in Vergessenheit geriet, ist er seit dem Jahr 2012, nach mehr als 52 Jahren wieder im Vereinsbesitz.


Der Standort hat sich ergeben, weil der erste Flugplatz in unmittelbarer Nachbarschaft, nämlich im heutigen Industriegebiet angesiedelt war. Das Landefeld ist heute von den Gebäuden der Feuerwehr bebaut. Über neue Flugplätze am Rasthof, heute der Stadtteil Detmerode, Stellfelde an der heutigen Mülldeponie und Wesendorf entfernten sich die Segelflieger immer mehr aus der stadtnahen Umgebung ins Umland.

Gründung des Flug und Modellsport Club (FMC) Wolfsburg

Im Jahre 1957 wurde ein weiterer Verein in Wolfsburg gegründet. Der FMC, Flug und Modellsportclub Wolfsburg. Die Segelflieger waren zu der Zeit im Christlichen Jugenddorf beheimatet. Dort hatten sie ihre erste Werkstatt und Unterrichtsräume, in denen die praktische und theoretische Ausbildung für junge Segelflieger betrieben wurde. Zusammen mit dem damaligen Leiter des Jugenddorfes erkannte man den therapeutischen Nutzen des Segelfluges für die Stabilisierung der Lebensbasis verhaltensauffälliger Kinder. Das erste Flugzeug, eine „schwanzlose“ Fauvel - AV36 wurde 1958 auf dem Dachboden des Jugenddorfs fertiggestellt. Es passte zum Schluss weder durch Tür noch Fenster. Als sich der Leiter Helmut Bode auf Dienstreise begab nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, um das Flugzeug aus dem Dachboden zu befreien. Kurzerhand wurde die Giebelwand herausgeschlagen. Als der Leiter zurückkam, konnten gerade die letzten Steine eingemauert werden.

Die LSG und der FMC flogen gemeinsam mit dem Fallerslebener Luftsportverein auf dem ehemaligen Flugplatz auf dem Kasernengelände in Wesendorf nahe der Bundesstraße B4.

 

Die Sparte Modellflug gründete sich 1963 und errichtete im Jahr darauf nahe der Sülfelder Schleuse einen Modellflugplatz, der in den Folgejahren zu einem der schönsten in Niedersachsen ausgebaut wurde.

Der Flugplatz der Segelflieger in Wesendorf musste 1973 aufgeben werden, weil die Bundeswehr eine andere Nutzung vorgesehen hatte. Alle drei Vereine waren nun auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Der FMC etablierte sich in Stüde am Bernsteinsee und heißt seit 1976 Aero-Club Wolfsburg. Dort wurde auch die Errichtung eines Platzes für behinderte Menschen in das Gesamtkonzept Segelflugplatz von Anfang an mit eingebunden.

 

Einige Vereinsmitglieder erinnern sich heute noch an den Winter 1973 / 74. In nur 6 Monaten entstand eine Fläche von 1000 mal 200 Metern. Ein Drittel war noch mit einer grauen Sandschicht bedeckt, auf der im Frühjahr 1974 gestartet werden konnte. Es war für die Flieger ein großartiger Moment, wieder in die Luft zu können und ein spektakuläres Schauspiel für die Nachbarschaft in Stüde und im Feriengelände Bernsteinsee. Das Zusammenziehen dieser beiden Bezeichnungen fand ihre Aufnahme in die Internationalen Luftfahrtkarten. Stüde-Bernsteinsee war für die Fliegerwelt sichtbar geworden. Eine Flugzeughalle und ein Clubhaus sollten noch entstehen.


Auch wenn es die Unterstützung der Stadt Wolfsburg, der Volkswagen AG und des Stadt- und Landessportbundes gab, war es eine bewundernswerte und beispiellose Pionierarbeit.Im Lauf der Jahre entstand eine enge Beziehung zwischen der Gemeinde, der örtlichen Feuerwehr, dem Schützenverein und dem Aero-Club Wolfsburg, sowie dem Förderverein des Zeltplatzes für Behinderte.

 

In den Folgejahren gab es immer wieder etwas zu ergänzen. Ob eine Stromversorgung, eine Wasserleitung oder eine Tankstelle, eine Zufahrtsstraße oder ein Parkplatz, gebaut wurde immer. Spötter sagten damals: "Das ist ein Bauverein mit eigenem Flugzeugpark".

Fusion der beiden Vereine

Im Jahre 2001 fusionierten die beiden Wolfsburger Vereine. Der Aero-Club Wolfsburg half vorübergehend mit einem seiner Flugzeuge aus und so entwickelte sich aus einer kameradschaftlichen Geste eine Vereinigung. Traditionen beider Vereine werden weitergeführt. Bestes Beispiel hierfür ist der Rückkauf des Schulgleiters im Jahre 2012.

Der Sport

Neben dem Aufbau des Segelflugzentrums Stüde-Bernsteinsee wurde die Umstrukturierung des Flugzeugparks investiert. Drei moderne Schulflugzeuge aus Glasfaser Kunststoff lösten die Holzflugzeuge ab und im Leistungsflugbereich standen schließlich fünf wettbewerbsfähige Einsitzer zur Verfügung. Die Selbstbauphase mit Holzflugzeugen war endgültig vorbei.Mit Beginn des Kalten Krieges, bis zum Fall der Mauer wurden Flüge in Richtung Osten untersagt. Die Flugüberwachungszone ADIZ (Air Defense Identification Zone) mit einer Breite von 30-50 km entlang der innerdeutschen Grenze wurde scharf kontrolliert und zwang den Aero-Club mehrfach dazu Regeln zu verkünden.

Ausgedehnte Streckenflüge konnten die Segelflieger daher nur in den Westen über die Lüneburger Heide fliegen. Standardstrecken von Stüde, bzw. Ummern gingen zur Autobahnraststätte Allerthal an der A7 zur Elbe hinter Lüneburg und zurück. Piloten des Aero-Club Wolfsburgs zählten damals zu den besten Niedersachsens und erzielte mehrere Jahre gute Platzierungen in der von Holzflugzeugen dominierten Standardklasse bei den ganzjährig ausgerichteten Deutschen Meistersaften im Streckensegelflug (DMSt). Sogar der dreimalige Weltmeister Heinz Huth besuchte die Wolfsburger Segelflieger mit seiner damals topmodernen ASW12.

 

Segelflieger-Urlaube in den Süd-Französischen Alpen bei Fayence mit Flughöhen von 9.000 Metern zählen zu den unvergesslichen Abenteuern. Bei Meisterschaften und Vergleichsfliegen wurden aus mittleren Plätzen auch Vordere oder sogar Siege.

Mit der Grenzöffnung ergaben sich ganz neue Möglichkeiten zur ausgedehnten Luftraumnutzung in den Neuen Bundesländern. Allein dadurch verdoppelten sich die Strecken nahezu. Heute sind mit denselben Segelflugzeugen, die schon in den 80er Jahren geflogen wurden, Strecken bis über 700km möglich, nur dadurch, dass sich das Fluggebiet vergrößert hat. Heute haben sich neue Standardstrecken in Richtung Osten etabliert. Die „Skyline von Berlin“ wird an guten Tagen regelmäßig gesichtet. Als sportlicher Höhepunkt kann das Wochenende um den 31. Juli 1999 gesehen werden. Alle bisherigen Vereinsrekorde wurden innerhalb von einem Tag überboten. Zwei Junioren flogen mit den vereinseigenen ASW19 eine Strecke über 634 km. Das ist bis heute unübertroffener Klassenrekord.

 

Um die Schenkel der Dreiecke in die Luftfahrtkarten zu zeichnen, wurden Fußleisten demontiert, da alle verfügbaren Lineale zu kurz waren. Mit dem moderneren Flugzeug, der ASW24 gelang am selben Tag sogar eine Strecke über 724km, die ebenfalls bis heute Vereinsrekord ist.

In den darauffolgenden 14 Jahren wurden Streckenflüge von 500km und mehr nahezu Standard. Aus dem Juniorenkreis begeistern sich darüber hinaus immer wieder Einzelne für Teilnahmen an zentralen Wettbewerben. Die Aufnahme in die Sportfördergruppe der Bundeswehr und die Mitgliedschaft im D-Kader waren die Belohnung für überdurchschnittliche Flugleistungen. Durch sie wurde der Verein bei Meisterschaften in anderen Bundesländern und sogar in Norwegen und Australien sportlich vertreten. Teilnahmen und die Belegung von Spitzenplätzen bei niedersächsischen Meisterschaften erfolgten 1998 in Lingen, und Stüde, 2000 in Gifhorn, 2002 in Delmenhorst und 2010 in Rotenburg Wümme, sowie an Deutschen Meisterschaften 2001 in Jena-Schöngleina, 2003 in Marpingen, 2004 in Wilsche bei Gifhorn und 2011 in Zwickau.

Seit 2011 gehört ein neues Flugzeug zur Flotte. Es stellt mit seinen 26,5 Metern Spannweite das größte und Leistungsfähigste des Vereins dar. Es folgt einem Trend, den der Aero-Club mit dem 2007 neu gekauften Duo Discus begonnen hat. Beide Flugzeuge sind Zweisitzer mit Hilfstriebwerk, das nach langen Thermikflügen ein Erreichen des Heimatplatzes sicherstellt. Mit dem Duo Discus pflegte der Verein eine alte Tradition. Wie mehr als 50 Jahre zuvor die SG38, wurde ein Segelflugzeug erneut auf den Namen „Stadt Wolfsburg“ getauft und trägt seitdem deren Wappen auf dem Rumpf.

Von Anfang an gehörten zu beiden Vereinen auch Motorsegler, mit denen, wenn das Wetter es zulässt, weite Ausflüge unternommen werden. Die Inseln der Nord- und Ostsee sind beliebt und einige fantastische Reisen führten bis nach Italien und England.

Entwicklung der Modellflugsparte

Im Jahr 2013 feiert die Modellflugsparte ihr fünfzigjähriges Bestehen. Im Juli 1963 gründeten eine Gruppe Wolfsburger Modellflieger mit Helmut Bode vom Christlichen Jugenddorf die Modellflugsparte des FMC. Die Modellflieger präsentierten sich noch im November desselben Jahres mit einer ersten Ausstellung ihrer Modelle im Jugenddorf.

 

Die Modellflieger waren schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Flugfeld und wurden schließlich in Sülfeld fündig.

Ortsbürgermeister Hermann Hennies verpachtete ihnen vom 1.1.1964 an eine seiner Wiesen und ermöglichte so die Gründung des heutigen Modellflugplatzes.

1967 konnte der Flugplatz mit Hilfe des Volkswagenwerkes und einer Spende von Professor Heinrich Nordhoff ausgebaut und mit einer Asphaltstartbahn ausgestattet werden, die im Rahmen einer großen Schauflugveranstaltung im Beisein von Professor Nordhoff am 18. Juni 1967 eingeweiht werden konnte. Die Presse berichtete mit großen Artikeln darüber.

Mit Hilfe der Volksbank konnte 1968 ein nicht mehr benötigtes Zweigstellengebäude erworben werden. In einer beispiellosen Aktion von Eigenleistung wurde dieses Holzgebäude in Detmerode abgebaut und auf dem Modellfluggelände wieder errichtet und dient dort noch heute als Clubhaus.

 

Am 3. Juni 1975 wurde eine offizielle Genehmigung zum Betrieb eines Landeplatzes für Flugmodelle erteilt. Diese Genehmigung entsprechend der Luftverkehrszulassungsordnung wurde 1993 neu gefasst und ist bis heute die Grundlage für den Flugbetrieb auf dem Modellflugplatz in Sülfeld.

 

Im Jahre 1976 wurde der FMC umbenannt in Aero-Club Wolfsburg. Entsprechend war die Modellflugsparte fortan eine Sparte des Aero-Club Wolfsburg.

Die Modellflugsparte kaufte 1995 das Modellfluggelände vom Verpächter, der Aero-Club Wolfsburg wurde auf diese Weise Eigentümer des Modellflugplatzes in Sülfeld. Aufgrund der stürmischen und vielseitigen technischen Entwicklung ist das allgemeine Interesse an Modellflugzeugen und deren Betrieb seit langem sehr groß, so dass die Modellflugsparte seit vielen Jahren einen regen Zuspruch hat und auf eine solide Mitgliederzahl stolz sein kann.

Modellflugsport und Schauflugveranstaltungen

Schon 1965 nahmen Mitglieder der Modellflugsparte an Luftsportveranstaltungen teil und konnten beispielsweise bei den niedersächsischen Freiflugmeisterschaften vordere Plätze belegen. Zu dieser Zeit begann auch eine intensive Jugendarbeit in deren Rahmen alljährlich die bekannten „UHU-Wettbewerbe“ durchgeführt wurden. Beginnend mit dem ersten Kunstflugwettbewerb 1966 entwickelten sich die sportlichen Aktivitäten mit ferngesteuerten Flugmodellen in Sülfeld in den Folgejahren zu Teilwettbewerben der niedersächsischen Meisterschaften, bei denen die Teilnehmer aus Wolfsburg immer vordere Plätze belegten.

Der erste Kunstflugwettbewerb der 1973 ins Leben gerufenen „RC1-Bundesliga“ wurde vom FMC-Wolfsburg in Sülfeld ausgerichtet. Zu diesen dann alljährlich über Jahrzehnte ausgeführten Qualifikationswettbewerben zu Weltmeisterschaften trafen sich in Sülfeld die besten Modellflugpiloten der Bundesrepublik und der Wolfsburger Verein wurde schnell über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Diese Kunstflugwettbewerbe setzten auch vereinsintern wichtige Impulse, so dass über viele Jahre Spitzenpiloten in die RC1 Bundesliga nachwuchsen und dort mit vorderen Platzierungen erfolgreich waren.

1981 begann unter maßgeblicher Mitwirkung der Wolfsburger Modellflieger die neue Wettbewerbsklasse der F3A-X. Speziell für diese Klasse wurden vorbildähnliche Kunstflugmaschinen mit einer Spannweite von ca. 2,5 Metern entwickelt. Nach den ersten Wettbewerben in Wolfsburg und Lemgo breitete sich das Interesse an dieser Art des ferngesteuerten Kunstflugs schnell bundesweit aus. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen wurden alljährlich an vier Standorten zweitägige Wettbewerbe in einer Jahresrunde zur deutschen Meisterschaft ausgetragen, einer davon über mehr als 25 Jahre in Folge in Sülfeld und immer auch mit sehr erfolgreicher Beteiligung der Wolfsburger Modellflieger. Wenn auch solche sportlichen Veranstaltungen aus Naturschutzgründen in Sülfeld nicht mehr durchgeführt werden können, so beteiligen sich Mitglieder der Modellflugsparte nach wie vor mit großem Erfolg an den bundesweit stattfindenden Motorkunstflugwettbewerben.

Auch die Schauflugveranstaltungen haben bei den Wolfsburger Modellfliegern eine lange Tradition. Nachdem anlässlich des zweiten Schauflugtages 1967 die Startbahn eingeweiht werden konnte, gab es 1968 neben einem dritten Schaufliegen auch eine Modellflugvorführung im VFL-Stadion beim Stadtfest zum dreißigjährigen Bestehen Wolfsburgs. 1971 wirkten die Modellflieger ebenfalls im VFL-Stadion bei der Veranstaltung „Ein Platz an der Sonne“ mit.

 

Zum zehnjährigen Jubiläum der Modellflugsparte wurde 1973 dann ein zweitägiges Schaufliegen vor einer großen Zuschauerkulisse veranstaltet. Diese Schauflugtage wurden traditionell über viele Jahre fortgesetzt, 1986 fand dann das letzte Schaufliegen mit der Beteiligung von manntragenden Flugzeugen und Fallschirmspringern statt.

 

In den Folgejahren wurden die Schaufliegen, bei denen ein ca. dreistündiges Flugprogramm gezeigt wurde, durch Tage der offenen Tür ersetzt, an denen ganztägig Flugvorführungen geboten werden und darüber hinaus interessierte Zuschauer die Möglichkeit bekommen unter Anleitung eines geübten Piloten, selbst ein Flugmodell zu steuern und sich eingehend über den Modellflug zu informieren.

 

Zur Intensivierung der Jugendarbeit wurde am Theodor-Heuss-Gymnasium von 2003 an über mehrere Jahre im Rahmen des Schulunterrichts ein Wahlpflichtkurs durchgeführt, bei dem Schüler der neunten Klasse unter Anleitung von Mitgliedern der Modellflugsparte selbst ferngesteuerte Modellflugzeuge bauten und auf dem Modellflugplatz fliegen ließen. Zu diesen Veranstaltungen gehörten auch Exkursionen unter anderem zum Luftfahrtmuseum in Laatzen und dem Flughafen Hannover. Darüber hinaus wurden allen Schülern und auch ihren Eltern die Möglichkeit gegeben, in Segelflugzeugen der Segelflugsparte des Aero-Club Wolfsburg in Stüde mit zu fliegen.

 

Die Technik im Modellflug hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Es gibt nur noch wenige Enthusiasten, die ihre Fernlenkmodelle in Balsaholz oder Verbundfaserstoffen komplett selbst herstellen. Ob Einsteigermodelle, Hubschraubermodelle in allen Größen, Jetmodelle mit Kerosin betriebenen Strahltriebwerken oder auch Wettbewerbsmodelle aller Leistungsklassen, alles lässt sich derzeit flugfertig kaufen. Die Elektronik der Fernsteuersysteme ist wesentlich sicherer und deutlich leistungsfähiger geworden. So hat sich auch der Modellflug in Sülfeld über die Jahre stark gewandelt.

 

Vom dreißig Gramm leichten Mikromodell mit Elektroantrieb bis zum mehrmotorigen Großmodell mit über drei Metern Spannweite, vom Mikrohelikopter bis zum vorbildgetreuen Hubschrauber mit Turbinenantrieb und einem Rotordurchmesser von über zwei Metern ist beim Flugbetrieb in Sülfeld alles zu sehen.

Modellhubschrauber mit mehreren Kilowatt Antriebsleistung werden von Piloten der Modellflugsparte sicher durch extreme Kunstflugfiguren bewegt und vorbildgetreue Segelflugzeuge mit sechs Metern Spannweite werden von ebenso vorbildgetreuen Schleppflugzeugen auf höhen gebracht, in denen sie wie die manntragenden Segelflugzeuge der Piloten aus der Segelflugsparte stundenlang in der Thermik kreisen können.